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Deviousness |
I´m waiting for ORIGINS 1st Episode...!!
Hopefully i have finished this Story at the end of the next week.
Greez
J.J.
Ich sitze schon auf glühenden Kohlen...
Wie gesagt: Das Angebot (see PN on sf3dff) steht, dass ich mal eine UO-Episode nach einem Exposé von dir schreibe (wenn das okay für dich ist...)
Grundsätzlich: Man sollte die Story - in groben Zügen - gedanklich entwickeln und die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen reinschreiben. Dazu die Charaktere (Namen, grobe Grundzüge - und ruhig auch mal Fragen, warum er/sie ist wie er/sie ist) Diese Fragen bilden bei mir den wichtigsten Bestandteil überhaupt.
Blödes Beispiel: Wenn ich eine Figur einfüge, die die Menschheit hasst - dann schreibe ich dazu: "Was löste diesen Hass aus?"
Das ist natürlich jetzt recht simpel, aber es gibt durchaus auch komplexere Beispiele, und da sind diese Fragen (die zumeist einer Antwort bedürfen) sehr wichtig. Denn oft kommt man überhaupt erst durch diese Fragen auf klasse Plot-Ideen - oder aber man erkennt ob etwas vielleicht nicht so funktioniert wie geplant.
Ein weiterer Vorteil: Wenn ich die Grundzüge der Geschichte kenne dann kann ich darauf hin arbeiten, was immer besser ist, als eine Wendung, die aus heiterem Himmel kommt.
Nehmen wir "Das Sonneninferno" als Beispiel. Du kennst die Dienstakte von VK und die ist nun wirklich nicht seitenlang. Trotzdem war diese Akte grundsätzlich mein Exposé in dem eigentlich alles Wichtige bereits drin stand. Ich habe mir dann lediglich noch Detailfragen gestellt und die Charaktere aufgeschrieben, die vorkommen sollen. Und das war es schon fast.
Ein weiteres Beispiel wäre die DA von Namoro Kunanga - die enthält alle Infos, um eigentlich sofort losschreiben zu können. Aber ich würde das nicht tun, ohne wenigstens die wichtigsten Protagonisten/Antagonisten zu entwickeln und aufzuschreiben wo/wann/wie und ganz wichtig: warum sie in Erscheinung treten. Dazu die ein oder andere Idee, die mir zwischendurch kommt - aber nicht ZU detailiert um Platz für Änderungen/Erweiterungen zu haben.
Wenn du nun in die DA schaust, dann wirst du zugeben dass da noch sehr vieles ungesagt bleibt - dass das Wichtigste aber doch drin ist. Und mehr Text braucht man für die eigentliche Story gar nicht. Trotzdem ist auch das Wenige entscheidend, denn ich weiß wo/wann und wie ich beginne - und ich weiß wo/wann und wie es enden wird - und mehr ist grundsätzlich nicht nötig.
Für dich wäre vielleicht ein Exposé in Form einer DA für die Hauptperson günstig - nur die Form, denn damit kennst du dich gut aus.
Eine DA, die nur den Bereich enthält, den du schreiben willst - im Beispiel ORIGINS wären das die vier Jahre der Kadettenzeit. Ich habe diese Jahre nachträglich für Dheran eingefügt, damit ich weiß, wohin es geht. Auch hier könnte ich nun allein nach der DA von Dheran die restlichen Kadettenjahre schreiben, denn grundsätzlich habe ich alle wichtigen Fakten da drin. Den Rest kann ich improvisieren - solange ich ein solches Grundgerüst habe, so dass die kreative Freiheit trotzdem nicht leidet...